TRANSRAMONIEN
Galerie Raskolnikow, Dresden, 2007

„Der Fremde ist nicht nur in der Fremde fremd,“ OTTTO frei nach Karl Valentin

Unserer Ausstellungsidee ging eine gemeinsame Fahrradtour im Sommer 2006 durch den nahe an Ungarn und der Ukraine liegenden Nordwesten Rumäniens voraus, mit anschließendem Internationalem Art-Camp in Ungarn. Transramonien steht nicht nur als Begriff für einen möglichen Ort, sondern auch als Sinnbild für das, was einem fremd erscheint. Eine Sammlung von Reiseeindrücken mischt sich mit den künstlerischen Vorstellungen; Geschichten werden entwickelt, die sich zu einer Illusion einer transramonischen Realität in den Köpfen der Betrachter zusammensetzt. Trotz einer suggerierten Dokumentarhaftigkeit, wird die Frage nach dem Fremdsein auch in schelmenhafte Szenen übertragen. Wie es in Transramonien aussehen könnte, erfahren wir durch Schaubudenarchitektur, Baupläne, Fotos und durch das Radio auch akustisch. Möglicherweise ist der Fremde aber nicht nur in der Fremde fremd, sondern auch im eigenen Haus.

Radio Transramonien
Text: Ka Bomhardt, Film: Angela Lubic, Sprecher: SirSerch

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